PRESSE
„Der szenischen Dichte korrespondiert eine ebenso fulminante musikalische Darbietung. Mit dem Engagement Vassilis Christopoulos’ als Musikdirektor hat die Grazer Oper einen wahren Glückstreffer gemacht. Bei aller Liebe zum sorgfältig ausformulierten Detail, was manch Kostbarkeiten hörbar machte – etwa das überirdisch schön klingende Piano, mit dem der Solohornist Athanasios Ioannou Maries Bibellesung einleitete –, verlor Christopoulos den großen Bogen dennoch niemals aus den Augen. Seine Fähigkeit zur formalen Disposition kam nicht erst beim letzten großen Zwischenspiel zum Tragen, in dem das „Wir arme Leut!“-Motiv in einem mächtigen Crescendo zum Höhepunkt hinführt, der mit seinen harten, von der Pauke grundierten Akkorden jede Hoffnung zunichtemacht. Ein großer, heftig akklamierter Abend für die Grazer Oper und ein weiterer Erfolg für ihren Intendanten Ulrich Lenz, der dem Haus zu neuem Glanz verhilft.“
…schreibt Peter Blaha von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Premiere von der Oper Wozzeck am 17. Februar 2025
„Die 15 durchkonzipierten Szenen, auskomponiert in freier Tonalität, ziehen die Zuhörer:innen seit jeher in ihren Bann, wenngleich die Aufführung des Werkes diffizil und mit einigen Herausforderungen versehen ist. Musikalisch gelingt diese Ausführung bei der jüngst erfolgten Premiere am Grazer Opernhaus in herausragender Qualität. Dirigent Vassilis Christopoulos hat nicht nur Orchestergraben und Bühne im Griff, Bergs Musik liegt ihm hörbar. Ihm gelingt es, ein enorm breites Ausdrucksspektrum aus dem Orchestergraben zu senden, von grotesker Schärfe bis zu geheimnisvollem Flirren, geprägt von einer ungemeinen Bandbreite an dynamischen Phrasierungen und bisweilen heftigen Ausbrüchen, ohne jemals die Sängerinnen und Sänger zu gefährden. Das Grazer Philharmonische Orchester folgt ihm in vollem Vertrauen, was hier aus dem Orchestergraben tönt, hat schlicht Weltniveau.“
…schreibt Martin Exner vom KUMA über die Premiere von der Oper Wozzeck am 17. Februar 2025
„Ein großes Kompliment ist auch den Grazer Philharmonikern auszusprechen. Unter dem Chefdirigenten Vassilis Christopoulos wird die extrem diffizile Partitur, die für jeden Klangkörper eine schwere Aufgabe darstellt, mit beispielhafter Transparenz, präziser Sicherheit, multiplen Abstufungen und packender Intensität musiziert. Schneidend, kreischend, aufwühlend, mit eindrucksvoller Wucht, aber auch feinschattiert klingt es aus dem Orchestergraben. Und so wird man vom Sog dieser Musik mitgerissen. Das Publikum dankte mit großem Jubel!“
…schreibt Helmut Christian Mayer vom Kurier über die Premiere von der Oper Wozzeck am 17. Februar 2025
„Und wäre dieses düstere Szenario nicht schon genug, kommt aus dem Orchestergraben eine überwältigende Wucht. Die Grazer Philharmoniker erschaffen unter Vassilis Christopoulos eine scharfkantige Klanglandschaft voller Klippen und tiefer Gräben, eine aufrüttelnde, atemberaubende Stimmung, die Titovs Bildern zusätzliche Tiefe verleiht. Zeitgemäßer und mitreißender kann Oper kaum sein. Unbedingt anschauen!“
…schreibt Michaela Reichart in der Kronen Zeitung über die Premiere von der Oper Wozzeck am 17. Februar 2025
„…ein Genuss der besonderen Art auch deswegen, weil Vassilis Christopoulos die Grazer Philharmoniker nicht nur in diesem magischen Moment musical zu irisierend-ätherischem Spiel animiert.“
…schreibt Jürgen Otten von der OPERNWELT über die Premiere von Les Troyens am 18. Jänner 2025
„Chefdirigent Vassilis Christopoulos entlockte dem Grazer Philharmonischen Orchester atmosphärischen Farbenreichtum genauso wie expressive Dynamik“
…schreibt die Kleine Zeitung über den zweiteiligen Ballettabend „Sacre!“ an der Oper Graz vom 26. Oktober 2024
„So war etwa die musikalische Leistung der Grazer Philharmoniker unter der Leitung von Chefdirigent Vassilis Christopoulos ein absolutes Highlight des Abends. Statt Wagners Werk nur in bombastischer Wucht erklingen zu lassen, entschied sich der Dirigent für eine subtile Interpretation, die durch feine Abstufungen und präzise Dynamik beeindruckte. Besonders hervorzuheben ist dabei die delikate, fast kammermusikalische Transparenz, die feine Nuancen der Partitur zum Vorschein brachte.“
…schreibt Bachtrack über die Premiere Richard Wagners „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ an der Oper Graz vom 5. Oktober 2024
„Aufregendes kam aus dem Orchestergraben, wo Vassilis Christopoulos mit den Grazer Philharmonikern (allen voran den ausgezeichneten Bläsern) ein musikalisches Fest bereitete.“
Auszug aus der Premierenkritik der Kronen Zeitung über Richard Wagners „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ an der Oper Graz vom 5. Oktober 2024
„Souverän und präzise führt Vassilis Christopoulos, seit heuer Chefdirigent in Graz, seine Philharmoniker durch die „schlaflosen“ 100 Minuten. Jubel! So uneingeschränkte Begeisterung gibt es bei Zeitgenössischem sonst eher selten.“
Auszug aus der Premierenkritik der Kronen Zeitung Steiermark - Peter Eötvös „Schlaflos“ an der Oper Graz vom 13. Jänner 2024
„Keineswegs knallig, sorgsam ausgewogen, mit subtilen Piani, feinen Lyrismen und dunklen Farben hörte man die Grazer Philharmoniker unter dem neuen Chefdirigenten Vassilis Christopoulos bei seinem Operndebüt.“
Helmut Christian Mayer (Kurier) über die Premiere von Verdis „Macbeth“ an der Oper Graz vom 25. November 2023
„Mit für Grazer Verhältnisse auffallend langem Applaus wurden schließlich das Orchester und ihr neuer Chefdirigent Vassilis Christopoulos vom Publikum euphorisch gefeiert, was jedoch nicht weiter verwunderlich ist: war der Abend doch ein gelungener Auftakt in eine neue Saison und Ära, der die Neugier auf die Projekte der kommenden Monate geweckt hat.“
…schreibt Bachtrack über das Eröffnungskonzert „Auftakt“ vom 23. September 2023
„...der erfahrene [Dirigent] Vassilis Christopoulos vollbrachte ein Wunder und entlockte den Musikern der Griechischen Nationaloper einen transparenten und klaren, fein gearbeiteten und gut ausgewogenen Klang...“
Yiannis Svolos ekstatische Kritik über die Doppelvorstellung der GNO mit Bartóks Blaubarts Burg und Puccinis Gianni Schicchi in efsyn.gr (auf Griechisch).
„...Ich verfolge das Athener Staatsorchester seit 1968 und ich glaube nicht, dass ich es jemals zuvor auf diesem Niveau habe spielen hören: als ein Orchester von internationalem Format... Nicht ein einziger musikalischer Takt war bedeutungslos oder unvollkommen…“
Überschwängliches Lob von Giorgos Sarigiannis, einem der angesehensten Musik- und Theaterkritiker Griechenlands, über Bruckners Symphonie Nr. 8 in seinem Blog (auf Griechisch).
„Ein weiterer Grund für den Erfolg der Produktion war das hervorragende Spiel des GNO-Orchesters unter einem der besten Dirigenten Griechenlands, Vassilis Christopoulos, der hauptsächlich in Deutschland lebt und hier vor einem Jahr mit Schostakowitschs Lady Macbeth von Mzensk Wunder vollbracht hatte. Wir hörten ein wunderbar subtiles und nuanciertes Spiel, das die seltene, aber sehr präsente Lyrik in Bergs Partitur hervorhob, während er sich beim explosiven Crescendo auf dem Höhepunkt des Dramas nicht zurückhielt.“
Opera Now - Der ursprüngliche Link scheint abgelaufen zu sein
...hinter dem Erfolg von Wozzeck an der Griechischen Nationaloper stand Vassilis Christopoulos, der glitzernde Details, reiche Postromantik und durchscheinende Texturen mit hypnotischer Wirkung kombinierte, während er die wilde Kraft der Musik immer unter der Oberfläche rumpeln ließ“
James Imam in der Financial Times - PDF
„Christopoulos erweist sich als aufmerksamer Sänger und Begleiter und als entspannter, aber fesselnder Erzähler [...] dies ist ein siegreicher Schostakowitsch, wie er singt und mordet - ohne einen einzigen blinden Fleck.“
Lesen Sie mehr im Blog von Manuel Brug, klassiker.welt.de, über Schostakowitschs Lady Macbeth aus dem Bezirk Mzensk an der Griechischen Nationaloper (auf Deutsch).
...des Abends war das Dirigat von Vassilis Christopoulos, der eine außergewöhnliche Arbeit leistete und einem Orchester, das es nicht gewohnt ist, eine so anspruchsvolle Partitur zu spielen, eine ausgezeichnete Wiedergabe [von "Elektra"] abrang. Vom ersten Takt der Oper an war klar, dass er seine Aufgabe perfekt beherrschte...".
Luis Gago, El País, über den Eröffnungsabend der griechischen Nationaloper in ihrer neuen Spielstätte mit "Elektra" von Richard Strauss (auf Spanisch). PDF
Tobende Kritiken über "Die Frau ohne Schatten" in Wiesbaden.
Gerhard Hofmann - Der neue Merker - Screenshot
Eine enthusiastische Kritik des Eröffnungskonzerts des RheinVokal Festivals.
Angela Baumeier - Rhein Zeitung - Screenshot